Deutschland ist ein Land von Wohneigentümern.

53 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen wohnt in den eigenen vier Wänden. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Die häufig verwendete und jüngst vom Statistischen Bundesamt aktualisierte Eigentumsquote auf Haushaltsbasis weist einen Wert von 45,8 Prozent aus.

„Entscheidend ist nicht die Anzahl der Eigentümerhaushalte, sondern wie viele Personen im Eigentum leben“, erläuterte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann. Je mehr Personen zu einem Haushalt gehörten, umso höher sei der Anteil der Haushalte, die Wohneigentum bewohnten. Es sei also nicht korrekt zu behaupten, Deutschland sei ein Mieterland. Kornemann verwies beispielhaft auf das von der SPD am 31. Mai 2013 in Hamburg vorgestellte „Bündnis für moderne Städte und bezahlbares Wohnen“. Dort heißt es unter Punkt 4: „Deutschland ist ein Mieterland. Da die Mehrheit der Bevölkerung zur Miete wohnt, ist ein soziales Mietrecht wichtig.“ „Über den Schluss der SPD lässt sich diskutieren, über die falsche Prämisse nicht“, merkte Kornemann dazu an.